Eingetragen am 14.09.2009 um 10:34

Die EU-Richter nahmen daran Anstoß, das Grenzarbeitnehmer die im Ausland leben nicht in den Genuss der Riesterförderung kommen. Denn obwohl Beiträge in das deutsche Rentenversicherungssystem geleistet werden, konnte von diesem Personenkreis bisher keine geförderte Riester Rente abgeschlossen werden, wenn der Arbeitnehmer seine Einkünfte auf Grundlage eines Doppelbesteuerungsabkommens im Ausland, also seinem Heimatland, versteuerte.

Ebenfalls unzulässig ist die Regelung, dass ein Arbeitnehmer nach dem Wegzug aus Deutschland die erhaltenen Förderungen und steuerlichen Vorteile wieder zurückführen müsse. Und auch die Vorgabe, dass die neu geschaffene Wohn-Riesterförderung nur für Immobilien im Inland gelten soll hat die EU-Kommission kritisiert und als nicht rechtens bewertet.

Dieses Vorgehen bei der Riester-Rente entspreche nach Meinung der EU-Richter nicht dem Grundsatz der Arbeitnehmerfreizügigkeit in der EU. Deshalb wurde nun in Luxemburg beschlossen, dass Deutschland in diesem Punkt die Riester Rente anpassen muss.

Flexibilität der Riester Rente steigt!

Die von der EU geforderte Anpassung wird nicht nur deutsche Rentner freuen, die ihren zukünftigen Lebensabend im Ausland verbringen möchten. Auch ausländische Arbeitnehmer, die nach dem Ende Ihres Berufslebens wieder in Ihre Heimat zurückkehren, können dann uneingeschränkt von der Riesterförderung profitieren.

Denn sobald die Bundesregierung, die von der EU geforderten Punkte in einem neuen Gesetz formuliert hat, können auch ausländische Arbeitnehmer ohne Bedenken mit der Riester Rente für die eigene Altersvorsorge vorsorgen.

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