Eingetragen am 22.04.2011 um 23:48

Im Grund nichts Schlimmes, sondern wie in jedem anderen geschäftlichen Sektor üblich, wurde nur geprüft, ob eine Leistung auch zu Recht erbracht wurde. Doch im Falle der Riester Rente war diese Überprüfung für die Presse mal wieder ein gefundenes Fressen, um mit negativen Schlagzeilen aufzuwarten. So konnte man in den vergangenen Wochen sehr häufig folgende Headlines in Print- bzw. Onlinemedien lesen:

Doch bei aller Aufregung sollte man den Sachverhalt einfach auch mal in Ruhe betrachten und die Kirche im Dorf lassen. Denn im Falle der Riester Rente handelt es sich nach wie vor um eine sehr gute Form der privaten Altersvorsorge, bei der der Gesetzgeber mit jährlichen Zulagen und Steuervorteilen dem Sparer doch recht kräftig unter die Arme greift.

Nur zu Unrecht bezahlte Zulagen werden zurückgefordert!

Und das das Bundesfinanzministerium auch bei der Riester Rente von Zeit zu Zeit prüft, ob auch alle Riestersparer, die einen Zulagenantrag gestellt haben, zu Recht die Förderung erhalten ist doch völlig normal. Dies ist dient ja nur zum Schutze aller, denn die Riesterförderung wird durch Steuermittel finanziert und soll natürlich auch nur in einen förderberechtigten Riestervertrag fließen.

Im Umkehrschluss bedeutet dass ja nur, dass Zulagen da zurückgefordert wurden, wo die Vorgaben der Riester Rente nicht mehr erfüllt wurde. Also zum Beispiel bei Wegfall der Förderberechtigung.

Nach Angaben des Finanzministeriums waren ca. 10% aller Verträge von einer Rückforderung betroffen.

Unsere Empfehlung:

Um zu vermeiden, dass man in Zukunft einen Teil der erhalten Zulagen bzw. Steuervorteile aberkannt bekommt, sollte man regelmäßig den Dauerzulagenantrag überprüfen und an veränderte Lebenssituationen (beruflicher Status, Familienzuwachs, usw.) anpassen.

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